Stationäres Abstinenztraining für Cannabiskonsumierende StACK

Für die Behandlung von Abhängigkeiten illegaler Drogen haben wir zwei Projekte entwickelt, die hier kurz dargestellt werden. Unser neues Projekt ist die übergangsweise substitutionsgestützte Rehabilitation für Opiatabhängige, unser bereits erprobtes Projekt ist das stationäre Abstinenztraining für Cannabiskonsumierende StACK.

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SKOLL Selbstkontrolltraining

SKOLL Selbstkontrolltraining – für den verantwortungsbewussten Umgang mit Suchtstoffen und verhaltensbezogenen Problemen hat zum Ziel, Alternativen zum Suchtmittelgebrauch anzubieten und Alltagsbewältigung zu erreichen. Es geht um die Schaffung und Stärkung von Lebenskompetenz, verwirklicht durch das soziale Lernen in Gruppen. Das wirksame Moment von SKOLL ist die Gruppe. Das SKOLL Bundesmodellprojekt hat in 2 Einrichtungen des Vereins gestartet. In den Zentren für Jugendberatung und Suchthilfe im Main-Taunus-Kreis und Rheingau-Taunus-Kreis startet in diesem Sommer ein neues Selbstkontrolltraining. Weiterhin hinzu kamen das Suchthilfezentrum Frankfurt, die Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz sowie die Jugendberatung und Suchthilfe Sachsenhausen.

Das Selbstkontrolltraining umfasst 10 Treffen von jeweils 90 Minuten, die im wöchentlichen Turnus durchgeführt werden. SKOLL ist ein Gruppenangebot für junge Menschen und Erwachsene, die sich fragen, ob sie übermäßig Drogen gebrauchen, problematisch spielen oder zu viel Alkohol trinken. Im Mittelpunkt der Arbeit steht nicht die Abstinenz, sondern die aufrichtige Auseinandersetzung mit der eigenen Situation. In Gruppenarbeit soll der Konsum stabilisiert, reduziert oder ganz eingestellt werden. In zehn Sitzungen werden der Konsum analysiert, ein individueller Trainingsplan erstellt, alternatives Verhalten und Gedanken vermittelt, der Umgang mit Suchtdruck und sozialem Druck geübt, Stressbewältigung geübt und ein Krisenplan erarbeitet. Die hohe Eigenverantwortung der Teilnehmer steht nicht im Widerspruch zu den klar strukturierten Vorgaben der Gruppensitzungen und einem persönlichen Trainingsplan mit der Formulierung von Zielen.

Im Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Rheingau-Taunus-Kreis erhalten Sie weitere Informationen zur Durchführung des Projektes unter der Rufnummer 06128/3031. Ansprechpartner sind Herr Müller und Herr Kiesel. SKOLL ist ein Trainingsprogramm, welches 10 mal im wöchentlichen Rhythmus innerhalb einer Gruppe stattfindet. Vor Beginn des Kurses liegt ein Informationsgespräch, um alle Fragen zu klären. Über die gemachten Erfahrungen mit der Selbstkontrolle tauschen wir uns in einem Nachtreffen aus.

SKOLL...

  • ist ein Training, in dem jede/r seinen persönlichen Gebrauch überprüfen kann.
  • gibt Raum zum offenen Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung.
  • bietet Möglichkeiten, neue Verhaltensweisen kennen zu lernen und auszuprobieren.
  • nimmt jede/n ernst und unterstützt jede/n darin, ihren/seinen eigenen individuellen Weg zu finden.


SKOLL hilft...

  • einen Überblick über den eigenen Konsum zu erhalten.
  • sich selbst mit einem Trainingsplan zur Selbstkontrolle herauszufordern.
  • neue Ideen für alternative Verhaltensweisen zu finden.
  • eine eigene Entscheidung über weiteren Konsum zu treffen.
  • Strategien zur Krisenbewältigung zu entwickeln.

SKOLL Trainings werden im Main-Taunus-Kreis und im Rheingau-Taunus-Kreis angeboten:

Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe im Main-Taunus-Kreis
Hattersheimer Str. 5
65719 Hofheim
Fon 06192 9959-60
Ihr Ansprechpartner: Klaus Hartgenbusch

Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Rhaingau-Taunus-Kreis
Aarstraße 44
65232 Taunusstein
Fon 06128 30 31
Ihre Ansprechpartner: Markus J. Müller und Jürgen Kiesel

Jugendberatung und Suchthilfe Sachsenhausen (JBS)
Eschenbachstraße 29
60596 Frankfurt
Fon 069 610902-0
Ihre Ansprechpartnerin: Frau Schwarz

Suchthilfezentrum im Haus der Beratung Frankfurt Süd 
Eschenbachstraße 29  60596 Frankfurt
60596 Frankfurt
Fon 069 913030-0
Ihr Ansprechpartner: Herr Heinz

Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz (JBS)
Musikantenweg 39
60316 Frankfurt
Fon 069 943303-0
Ihr Ansprechpartner: Herr Wolf

Stand: 05/2017

 


 

Im Rahmen einer betrieblichen Bildungsmaßnahme JJ wurden vom 13. - 15.06.2016  elf weitere Kollegen/innen zu SKOLL® Trainer/innen ausgebildet. Sie erwarben damit die Kompetenz, das SKOLL® Training in ihrem Arbeitsfeld umzusetzen.

SKOLL® ist ein zieloffenes, substanz- und generationsübergreifendes Trainingsprogramm für Gruppen, bei dem es vorrangig um die kognitive Bearbeitung von riskanten Konsum- und Verhaltensmustern geht. Das Programm will dazu beitragen, eingeengte Denk- und Lebensmuster zu überwinden. Der Ansatz zielt darauf ab, kompliziertes Wissen auf eine für Laien verständliche Art zu vermitteln.

Dabei soll im Training für riskante Konsum- und Verhaltensweisen sensibilisiert und die eigene Problematik erkannt und reflektiert werden. Das Präventions- bzw. Frühinterventionsangebot besteht aus 10 Einheiten, die im wöchentlichen Rhythmus durchgeführt werden sollen.


Im Anschluss an die SKOLL-Anwenderschulung fand erstmals ein Erfahrungsaustausch einiger SKOLL-Trainer/innen statt. Hierbei wurde deutlich, wie erfolgreich SKOLL bereits in die bestehenden Angebote des Vereins integriert werden konnte und das Angebot weiterhin effektiv und erfolgreich für die Klienten/innen umgesetzt wird.

 


 

Im Rahmen einer betrieblichen Bildungsmaßnahme JJ wurden vom 24. – 26. März 2015 fünfzehn Kollegen/innen zu SKOLL® Trainer/innen ausgebildet. Sie erwarben damit die Kompetenz, das SKOLL® Training in ihrem Arbeitsfeld umzusetzen.

SKOLL® ist ein zieloffenes, substanz- und generationsübergreifendes Trainingsprogramm für Gruppen, bei dem es vorrangig um die kognitive Bearbeitung von riskanten Konsum- und Verhaltensmustern geht. Das Programm will dazu beitragen, eingeengte Denk- und Lebensmuster zu überwinden. Der Ansatz zielt darauf ab, kompliziertes Wissen auf eine für Laien verständliche Art zu vermitteln. Dabei soll im Training für riskante Konsum- und Verhaltensweisen sensibilisiert und die eigene Problematik erkannt und reflektiert werden. Das Frühinterventionsangebot besteht aus 10 Einheiten, die im wöchentlichen Rhythmus durchgeführt werden sollen.

Das ehemalige Bundesmodellprojekt SKOLL® wird in Einrichtungen des Vereins bereits seit 2009 umgesetzt und soll durch die nun erfolgte Schulung und Zertifizierung der Mitarbeiter/innen eine weitere Verbreitung finden.

 

Selbsthilfegruppe bei Problemen mit Glücksspiel

Jede Form von Glücksspiel, egal ob Geld- und Glücksspielautomaten, Roulette, Black Jack, Sportwetten, Lotto oder Poker, kann außer Kontrolle geraten und für die Betroffenen und ihre Angehörigen finanzielle, berufliche, strafrechtliche und soziale Probleme nach sich ziehen. Das Problem wird oft lange Zeit verheimlicht. Jedes neue Spiel soll bereits verlorenes Geld wiederbringen. Versuche, das Glücksspiel dauerhaft einzustellen, scheitern. Freunde, Bekannte und Familie können nur bedingt nachvollziehen, warum das Aufhören so viel Mühe macht.

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Casemanagement und Beratung für cannabiskonsumierende Schülerinnen und Schülern an Frankfurter Schulen (CaBS)

Für die Stadt Frankfurt am Main sind die Ergebnisse der ESPAD- Studie und vor allem der MoSyD-Studie von besonderer Relevanz, da diese die Prävalenz des Cannabiskonsums in den unterschiedlichen Schulformen näher beleuchteten. Es wurde festgestellt, dass insbesondere Schüler/innen an Berufsschulen vergleichsweise häufiger Cannabis konsumieren als gleichaltrige Schüler/innen anderer Schulformen. Zudem wurde nachgewiesen, dass an Berufsschulen mehr Cannabisintensivkonsumenten/innen anzutreffen sind. Insofern ist hier ein besonderer Handlungsbedarf gegeben. Da immer häufiger Anfragen von allgemeinbildenden Schulen an die Beratungsstelle herangetragen wurden, weitete man das Projekt 2006 auf die allgemeinbildenden Schulen aus.

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Fachberatung für Verhaltenssüchte in Frankfurt und Wiesbaden

In jüngster Zeit gründen sich verstärkt Selbsthilfegruppen von Menschen, die unter exzessiven Verhaltensweisen leiden. Diese Verhaltensweisen erfüllen Kriterien einer Abhängigkeit (z. B. exzessives Kaufen, Spielen, Arbeiten, Sex, Sport treiben). Trotz der hohen Anzahl an Betroffenen, die Beratung und Hilfe suchen, gibt es bislang nur wenige Kenntnisse zu diesen Störungsbildern. Eine genaue Charakterisierung dieser so genannten Verhaltenssüchte sowie ein entsprechendes Angebot im Hilfesystem fehlen weitgehend.

 

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Fachberatung für Glücksspielsucht

In Hessen wurden im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV) Fachberatungen für Glücksspielsucht eingerichtet, die spezielle Angebote für Menschen mit problematischem oder pathologischem Glücksspielverhalten und für deren Angehörige bereitstellen. Häufig geht Glücksspielsucht mit Spielschulden sowie einer wirtschaftlichen und sozialen Notlage einher und wirkt sich somit weit über den Kreis der direkt Betroffenen hinweg aus. Unterstützung und Hilfeangebote wurden verstärkt. Die neu eingerichteten Fachberatungen wurden in die bestehenden ambulanten Suchtberatungsstellen integriert.

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Abstinenztherapie für Kokain- und Crackabhängige im Suchthilfezentrum Bleichstraße in Frankfurt

Das Suchthilfezentrum im Haus der Beratung Frankfurt Süd bietet ein spezifisches Beratungs- und Behandlungsangebot für Frankfurter Bürger mit problematischem oder abhängigem Gebrauch von Kokain, Crack und Amphetaminen. Das Projekt umfasst unter anderem Informationen über körperliche und psychische Wirkungen und Risiken des Konsums und der Abhängigkeit, ärztliche, psychologische und suchttherapeutische Beratung für Konsumierende und Abhängige sowie medizinische und psychologische Unterstützung bei der Bewältigung der Entzugssymtpome.

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HaLT – Hart am LimiT in Hessen

Der Verein Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. (JJ) ist seit 1.11.2004 Träger des Projektes „HaLT – Hart am LimiT“. Im Jahr 2004 startete die Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz mit HaLT zunächst als Bundesmodellprojektstandort. Im Jahr 2007 kam das Suchthilfezentrum Wiesbaden als zusätzlicher Standort im Verein hinzu. Seit März 2011 sind im Rahmen der hessenweiten Etablierung von HaLT, die von der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (HLS) umgesetzt und unterstützt wird, drei weitere Standorte im Verein JJ beteiligt: der Main-Taunus-Kreis, der Hochtaunuskreis sowie der Rheingau-Taunus-Kreis. Das Projekt ist eine Antwort auf eine einschneidende Veränderung des Alkoholkonsums bei Jugendlichen. Der Trend zum sogenannten „binge drinking“, dem Alkoholkonsum bis zum Vollrausch, ist in Europa zunehmend ein Problem geworden. HaLT ist ein spezifisches Angebot für Kinder und Jugendliche, die nach exzessivem Trinken mit einer Alkoholvergiftung in einer Klinik aufgenommen werden müssen sowie deren Eltern. Das Projekt strebt auf zwei Ebenen Veränderungen an:

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Projekt FreD - Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten

FreD ist ein sekundärpräventives Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene mit riskantem Suchtmittelkonsum, die bei der Polizei auffällig oder bereits straffällig geworden sind oder denen ein Schulordnungsverfahren droht. FreD will dabei unterstützen, diese Schwierigkeiten und den Ärger mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Schule, den Eltern oder am Ausbildungs-/Arbeitsplatz in den Griff zu bekommen. FreD unterbreitet wegen Drogengebrauchs auffällig gewordenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen möglichst frühzeitig ein suchtpräventives Angebot.

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