Kurzdarstellung

Gründung

Der Verein ist 1975 aus dem Haus der katholischen Volksarbeit in Frankfurt hervorgegangen.

Ziele

Ziel des Vereins ist es, hilfebedürftigen, behinderten, gefährdeten oder psychisch kranken Menschen fachkundige Beratung, Behandlung und Lebenshilfe anzubieten. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im Bereich der Jugend- und Suchthilfe, es werden auch Regelleistungen erbracht. Die Zwecksetzungen des Vereins werden insbesondere in den nachfolgend aufgeführten Dienstleistungen realisiert:

Netzwerk

Diese Angebote sind untereinander zu einem differenzierten Jugend- und Suchthilfeverbund vernetzt. Koordinierte Kooperation soll eine optimale Planung und Steuerung der personenzentrierten Hilfeleistungen ermöglichen.

Herkunft/Menschenbild

Grundlegend für unsere Arbeit ist unser humanistisches Menschenbild und die Herkunft des Vereins aus kirchlichen Wurzeln. Zu uns kommen Menschen aus allen gesellschaftlichen Verhältnissen und mit unterschiedlichen Konfessionen, Weltanschauungen und Nationalitäten. Wir begegnen unseren Klientinnen und Klienten hilfsbereit, offen, respektvoll und einfühlsam unter Anerkennung ihrer Individualität.

Politik

Wir treten für die gesellschaftliche Integration unserer Klientel ein und ergreifen für sie Partei. Die gesellschaftlichen und sozialpolitischen Diskussionen werden ernsthaft verfolgt, um auf deren Gestaltung Einfluss zu nehmen. Wir setzen hierbei auf Informationsaustausch und Kooperation sowohl mit der Politik als auch mit der Fachwelt in der Region, in Deutschland und in Europa. Der Verein will mit seinen Einrichtungen Impuls- und Ratgeber für die Gesundheitspolitik sowie deren Mitgestalter sein.

Fachlichkeit

Unsere Arbeit orientiert sich am höchstmöglichen fachlichen Niveau. Es gehört zu unserer Leistungsverantwortung, Notlagen und Risiken frühzeitig zu erkennen und unsere Hilfeangebote entsprechend weiterzuentwickeln. Wir ächten jedwede Form von Gewalt, insbesondere auch sexualisierte oder rassistisch motivierte Gewalt. In diesem Sinne gehört es zu unserer Leistungsverantwortung, durch regelmäßige Befragungen der Klientel deren Bedürfnisse zu erkennen und hierfür adäquate Behandlungskonzepte umzusetzen.

Realitätsorientierte Arbeitsweise

Wir begleiten unsere Klientel in ihrer aktuellen Lebenssituation, fördern ihre Kompetenzen und stärken ihre persönlichen Ressourcen auf dem Weg zu selbstständiger und selbstbestimmter Teilhabe.

Eigenverantwortlichkeit

Wir begleiten unsere Klientinnen und Klienten in ihrer aktuellen Lebenssituation, fördern ihre Kompetenzen und stärken ihre persönlichen Ressourcen auf dem Weg zu einem für sie selbstständigen und eigenverantwortlichen Leben.

Soziales Umfeld

Wir wirken darauf hin auch Partnerinnen und Partner sowie Angehörige in den Hilfeprozess einzubeziehen, sofern die Klientin/der Klient damit einverstanden ist. Angehörige sind für uns Helfer, u.U. aber zugleich auch hilfebedürftig.

Dokumentation

Die Dokumentation unserer Arbeit ist ein unerlässlicher in die Betreuung und Behandlung integrierter Teil unseres fachlichen und werteorientierten Qualitätsmanagements. Sie dient der Selbstevaluation ebenso wie der Transparenz unserer Arbeit gegenüber Zuschussgebern, Leistungsträgern, Politik und Öffentlichkeit. Wir sehen darin eine wesentliche Grundlage für weitere Entwicklungen und Planungen im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Der mit der Erstellung der Dokumentation verbundene Aufwand soll allerdings unsere unmittelbare Arbeit mit der Klientel nicht beeinträchtigen. Deshalb setzen wir uns für möglichst „schlanke“ Dokumentationssysteme ein.

Schweigepflicht

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Vereins unterliegen der Schweigepflicht, sie arbeiten streng vertraulich unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Der Wunsch der Klientin/des Klienten nach Anonymität wird respektiert.

Qualitätsentwicklung

Innovative Weiterentwicklung der erreichten Standards ist für uns Vorgabe für die Qualitätsentwicklung. Wir betreiben die Qualitätsentwicklung unserer Gesamtorganisation im Sinne des Total Quality Management (TQM). Die Umsetzung von TQM erfolgt nach dem Modell der Europäischen Gesellschaft für Qualitätsmanagement (EFQM). Angebote des Vereins werden regelmäßig auditiert und zertifiziert. Er ist mit seinen Einrichtungen für den Geltungsbereich ambulante und stationäre Suchthilfe, Angebote der Jugendhilfe sowie Betreutes Wohnen nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.
Die medizinischen Rehabilitationseinrichtungen sind zertifiziert nach BAR CaSu-Reha.

Verbesserungsprozesse

Unsere Überzeugung ist: Was gut ist kann noch besser werden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handeln in ihrem Aufgabenbereich verantwortungsvoll, kreativ und fachkundig, sie bilden sich weiter, schlagen Verbesserungen vor, sind aufgeschlossen für die modellhafte Erprobung neuer Methoden der Beratung, Betreuung und Behandlung und wirken hierbei aktiv mit.

Qualifizierung

Teamkooperation, kollegiale Praxisberatung, Intervision, Supervision sowie interne und externe Qualifizierungsmaßnahmen sind unverzichtbar zur fachlichen und persönlichen Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zum Bewältigen der anspruchsvollen und belastenden Arbeit mit der Klientel. Für die systematische Bearbeitung besonderer Probleme bilden wir in Abstimmung mit den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsgruppen, die kurzfristig aktuelle Fragen aus der Praxis bearbeiten und Lösungsansätze entwickeln. Es ist unser Ziel Aufgabenverantwortung zu delegieren, Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzuentwickeln und sichere Arbeitsplätze zu erhalten.

Führungsstil

Unsere Arbeitsweise ist teambezogen bei klar definierter Leitungsstruktur. Die Leitungskräfte praktizieren einen kooperativen Führungsstil. Durch Delegation von Verantwortungsbereichen mit entsprechenden Gestaltungsmöglichkeiten schaffen wir die Voraussetzungen für einen effizienten und partnerschaftlichen Arbeitsstil. Wir legen großen Wert auf unsere Vorbildfunktion gegenüber unserer Klientel. Grundlagen unserer ergebnisorientierten Arbeit sind ein verbindliches Konzept für jede Einrichtung, klare schriftlich festgelegte Regelungsverfahren und Ablaufprozesse sowie die Gewährleistung eines zügigen Informationsflusses zwischen Geschäftsführung, Einrichtungsleitung und Teams.

Zusammenarbeit

Durch unsere Mitwirkung in Gremien und Ausschüssen erhalten wir Informationen und geben solche weiter. Das Wissen voneinander fördert die Zusammenarbeit, daher machen wir uns über die Arbeit anderer Träger kundig und ermöglichen diesen auch uns kennen zu lernen.

Wirtschaftlichkeit

Eine wirtschaftliche, sparsame und transparente Haushaltsführung mit einem umfassenden Risikomanagement ist in unserem Verein eine von allen anerkannte Praxis. Wir sind bereit auf Kompromisse zwischen fachlichen Anforderungen und finanziellen Rahmenbedingungen einzugehen sowie mit den uns anvertrauten finanziellen Ressourcen das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

Controlling

Instrumente, die dem Ziel der Wirtschaftlichkeit dienen sind insbesondere flankierende Controllingsysteme, die Wirtschaftsprüfung des Vereins und die Beachtung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG).

Vorstand und Mitglieder

Mitglieder und Vorstand steuern, begleiten, fördern und verantworten die Arbeit des Vereins gemeinsam mit der Geschäftsführung.

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