Stationäres Abstinenztraining für Cannabiskonsumierende StACK

Für die Behandlung von Abhängigkeiten illegaler Drogen haben wir zwei Projekte entwickelt, die hier kurz dargestellt werden. Unser neues Projekt ist die übergangsweise substitutionsgestützte Rehabilitation für Opiatabhängige, unser bereits erprobtes Projekt ist das stationäre Abstinenztraining für Cannabiskonsumierende StACK.

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SKOLL Selbstkontrolltraining

 

SKOLL Selbstkontrolltraining – für den verantwortungsbewussten Umgang mit Suchtstoffen und verhaltensbezogenen Problemen hat zum Ziel, Alternativen zum Suchtmittelgebrauch anzubieten und Alltagsbewältigung zu erreichen. Es geht um die Schaffung und Stärkung von Lebenskompetenz, verwirklicht durch das soziale Lernen in Gruppen. Das wirksame Moment von SKOLL ist die Gruppe. Das SKOLL Bundesmodellprojekt hat in 2 Einrichtungen des Vereins gestartet. In den Zentren für Jugendberatung und Suchthilfe im Main-Taunus-Kreis und Rheingau-Taunus-Kreis startet in diesem Sommer ein neues Selbstkontrolltraining. Weiterhin hinzu kamen das Suchthilfezentrum Frankfurt, die Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz sowie die Jugendberatung und Suchthilfe Sachsenhausen.

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Selbsthilfegruppe bei Problemen mit Glücksspiel

Jede Form von Glücksspiel, egal ob Geld- und Glücksspielautomaten, Roulette, Black Jack, Sportwetten, Lotto oder Poker, kann außer Kontrolle geraten und für die Betroffenen und ihre Angehörigen finanzielle, berufliche, strafrechtliche und soziale Probleme nach sich ziehen. Das Problem wird oft lange Zeit verheimlicht. Jedes neue Spiel soll bereits verlorenes Geld wiederbringen. Versuche, das Glücksspiel dauerhaft einzustellen, scheitern. Freunde, Bekannte und Familie können nur bedingt nachvollziehen, warum das Aufhören so viel Mühe macht.

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Casemanagement und Beratung für cannabiskonsumierende Schülerinnen und Schülern an Frankfurter Schulen (CaBS)

Für die Stadt Frankfurt am Main sind die Ergebnisse der ESPAD- Studie und vor allem der MoSyD-Studie von besonderer Relevanz, da diese die Prävalenz des Cannabiskonsums in den unterschiedlichen Schulformen näher beleuchteten. Es wurde festgestellt, dass insbesondere Schüler/innen an Berufsschulen vergleichsweise häufiger Cannabis konsumieren als gleichaltrige Schüler/innen anderer Schulformen. Zudem wurde nachgewiesen, dass an Berufsschulen mehr Cannabisintensivkonsumenten/innen anzutreffen sind. Insofern ist hier ein besonderer Handlungsbedarf gegeben. Da immer häufiger Anfragen von allgemeinbildenden Schulen an die Beratungsstelle herangetragen wurden, weitete man das Projekt 2006 auf die allgemeinbildenden Schulen aus.

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Fachberatung für Verhaltenssüchte in Frankfurt und Wiesbaden

In jüngster Zeit gründen sich verstärkt Selbsthilfegruppen von Menschen, die unter exzessiven Verhaltensweisen leiden. Diese Verhaltensweisen erfüllen Kriterien einer Abhängigkeit (z. B. exzessives Kaufen, Spielen, Arbeiten, Sex, Sport treiben). Trotz der hohen Anzahl an Betroffenen, die Beratung und Hilfe suchen, gibt es bislang nur wenige Kenntnisse zu diesen Störungsbildern. Eine genaue Charakterisierung dieser so genannten Verhaltenssüchte sowie ein entsprechendes Angebot im Hilfesystem fehlen weitgehend.

 

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Fachberatung für Glücksspielsucht

In Hessen wurden im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV) Fachberatungen für Glücksspielsucht eingerichtet, die spezielle Angebote für Menschen mit problematischem oder pathologischem Glücksspielverhalten und für deren Angehörige bereitstellen. Häufig geht Glücksspielsucht mit Spielschulden sowie einer wirtschaftlichen und sozialen Notlage einher und wirkt sich somit weit über den Kreis der direkt Betroffenen hinweg aus. Unterstützung und Hilfeangebote wurden verstärkt. Die neu eingerichteten Fachberatungen wurden in die bestehenden ambulanten Suchtberatungsstellen integriert.

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Abstinenztherapie für Kokain- und Crackabhängige im Suchthilfezentrum Bleichstraße in Frankfurt

Das Suchthilfezentrum im Haus der Beratung Frankfurt Süd bietet ein spezifisches Beratungs- und Behandlungsangebot für Frankfurter Bürger mit problematischem oder abhängigem Gebrauch von Kokain, Crack und Amphetaminen. Das Projekt umfasst unter anderem Informationen über körperliche und psychische Wirkungen und Risiken des Konsums und der Abhängigkeit, ärztliche, psychologische und suchttherapeutische Beratung für Konsumierende und Abhängige sowie medizinische und psychologische Unterstützung bei der Bewältigung der Entzugssymtpome.

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HaLT – Hart am LimiT in Hessen

Der Verein Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. (JJ) ist seit 1.11.2004 Träger des Projektes „HaLT – Hart am LimiT“. Im Jahr 2004 startete die Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz mit HaLT zunächst als Bundesmodellprojektstandort. Im Jahr 2007 kam das Suchthilfezentrum Wiesbaden als zusätzlicher Standort im Verein hinzu. Seit März 2011 sind im Rahmen der hessenweiten Etablierung von HaLT, die von der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (HLS) umgesetzt und unterstützt wird, drei weitere Standorte im Verein JJ beteiligt: der Main-Taunus-Kreis, der Hochtaunuskreis sowie der Rheingau-Taunus-Kreis. Das Projekt ist eine Antwort auf eine einschneidende Veränderung des Alkoholkonsums bei Jugendlichen. Der Trend zum sogenannten „binge drinking“, dem Alkoholkonsum bis zum Vollrausch, ist in Europa zunehmend ein Problem geworden. HaLT ist ein spezifisches Angebot für Kinder und Jugendliche, die nach exzessivem Trinken mit einer Alkoholvergiftung in einer Klinik aufgenommen werden müssen sowie deren Eltern. Das Projekt strebt auf zwei Ebenen Veränderungen an:

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Projekt FreD - Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten

FreD ist ein sekundärpräventives Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene mit riskantem Suchtmittelkonsum, die bei der Polizei auffällig oder bereits straffällig geworden sind oder denen ein Schulordnungsverfahren droht. FreD will dabei unterstützen, diese Schwierigkeiten und den Ärger mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Schule, den Eltern oder am Ausbildungs-/Arbeitsplatz in den Griff zu bekommen. FreD unterbreitet wegen Drogengebrauchs auffällig gewordenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen möglichst frühzeitig ein suchtpräventives Angebot.

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