Film über ein Kind suchtkranker Eltern bei den 12. SchulKinoWochen Hessen

Vom 26. Februar bis 09. März 2018 fanden die 12. SchulKinoWochen in Hessen statt. Durch eine gelungene Kooperation zwischen Frau Potzuweit vom Deutschen Filminstitut in Frankfurt, Frau Sabranksy von der Albert-Einstein-Schule in Maintal und Tanja Galler-Vogt, Fachkraft für Prävention bei der Aufsuchenden Suchtberatungsstelle in Maintal, wurde der Film „Die beste aller Welten“ bei den 12. SchulKinoWochen im Hanauer Kinopolis gezeigt. Unter anderen haben 62 Schüler und Schülerinnen der 10. Klassen der Albert-Einstein-Schule Maintal den Film am 5. März in Begleitung ihres Klassenlehrers und ihrer Klassenlehrerinnen gesehen und wurden dabei von Filmpädagogin Antje Knapp durch die Veranstaltung geführt. Nach einer allgemeinen Begrüßung, der Vorstellung von Tanja Galler-Vogt als Fachkraft für Prävention und einer Information über den Ablauf der Veranstaltung fand am Ende des Filmes ein gemeinsames Filmgespräch statt.

Der Film „Die beste aller Welten“ erzählt die Geschichte des siebenjährigen Adrian Goiginger. Adrian wächst bei seiner drogenabhängigen Mutter Helga und ihrem Lebensgefährten Günter auf. Er erfährt eine sehr geborgene und empathische Erziehung. Helga nimmt ihre Erziehungsverantwortung trotz ihrer Erkrankung und aller damit verbundenen Widrigkeiten wahr. Sie hat die Fähigkeit, ihrem Sohn mit tiefer Empathie und Phantasie zu begegnen und schenkt ihm Liebe und Geborgenheit. Adrian ist gleichzeitig mit der von Drogenabhängigkeit und Alkoholismus geprägten Welt seiner Mutter Helga und seines Ziehvaters Günter konfrontiert und muss sich mit den damit verbundenen Herausforderungen und gefährdenden Lebenssituationen auseinandersetzen.
Dennoch empfindet Adrian dies als „ Die beste aller Welten“. Er macht Erfahrungen, die ihn ein Leben lang tragen: bedingungslose Wertschätzung durch seine Mutter, authentische Beziehungen zu seinen wichtigsten Bezugspersonen, innige Erlebnisse mit der Natur, kreative Anregung seiner Phantasie und die konsequente Verfolgung seines Traumes, Abenteurer zu werden.