Cannabis ist nicht so harmlos, wie du denkst

Bericht eines Schülers des Bildungszentrum Hermann Hesse in Frankfurt

Cannabis wird meiner Meinung nach verharmlost, denn bei mir hat es eine Psychose (Paranoide Schizophrenie) ausgelöst.
Ich habe schon mehrere Kilogramm Cannabis geraucht und hatte dadurch nie psychische Auffälligkeiten. Dann war ich ein paar Monate abstinent, wurde aber wieder rückfällig. Zu dieser Zeit hab ich weniger als ein halbes Gramm täglich konsumiert. Trotzdem ist eine Psychose aufgetreten. Ich war mir absolut sicher, dass ich von der Kriminalpolizei observiert werde und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis ich von der Polizei abgeholt werde, da ich schon Jahre lang Cannabis verkaufte.

Außerdem hatte ich immer öfter ein Pfeifen im Ohr, was ganz schön unangenehm war. Tagsüber bin ich nur noch mit einem Messer aus dem Haus gegangen, um mich zu schützen. Nachts lag es griffbereit neben meinem Bett. Ich schlief nur noch wenige Stunden täglich. Nach ein paar Tagen war ich so verzweifelt, dass ich mich entschloss, mir das Leben zu nehmen. Ich schnitt also die ganze Nacht an meinem Arm herum, auf der Suche nach der Pulsader. Am nächsten Morgen fand mich meine Mutter in meinem Zimmer, der Fußboden blutüberströmt. Sie fuhr sofort mit mir in einem Taxi zur chirurgischen Ambulanz, wo meine Schnitte genäht wurden. Seitdem ließen mich meine Eltern nicht mehr allein. Ich erzählte ihnen von den Verfolgungsgedanken, die ich hatte, worauf sie mich ein paar Tage später in die Psychiatrie brachten....weiterlesen!