Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis (ZJS)

Aktuelles

Präventionsprojekt Café ZugVogel 2018 startet wieder los

Das Schuljahr ist zu Ende und die Sommerferien stehen an. Damit hoffentlich gutes Wetter und viel Freizeit. Letzteres wohl eher für die Jugendlichen. Und wer sich nun fragt, wie nun diese Zeit gefüllt werden soll, ist genau richtig beim Café ZugVogel im Jubiläumspark in Bad Homburg. Dort macht das bewährte Jugendfreizeit-Projekt mit seinem bunten Bauwagen, roten Sonnensegel und breitem Angebot vom 09.07. bis zum 20.07. Station....weiterlesen....

 


 

Die Augsburger Puppenkiste kam nach Oberursel

"Paula und die Kistenkobolde" ist die bekannteste Maßnahme des Programms zur Sucht- und Gewaltprävention für Kindertagesstätten Papilio-3bis6. Die Geschichte um Paula und die Kistenkobolde entstand in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Papilio e.V. in Augsburg und den Künstlern der Augsburger Puppenkiste und wurde von Deutschlands bekanntestem Marionettentheater auch als Bühnenstück inszeniert. Das Stück ist wieder auf Tournee und machte nun zum zweiten Mal in Oberursel Halt, diesmal in der Auferstehungskirche. Die AOK fördert dieses Kitaprogramm Papilio-3bis6 in Hessen.

 

Die Geschichte erzählt von Paula, die auf dem Dachboden die vier Kobolde Heulibold, Zornibold, Bibberbold und Freudibold trifft. Die vier wissen nicht, was mit ihnen los ist. Jeder fühlt sich anders und kann die anderen nicht verstehen, doch Paula kann ihnen helfen. Heulibold, Zornibold, Bibberbold und Freudibold stehen für die vier Basisgefühle Traurigkeit, Zorn, Angst und Freude. Mit ihnen lernen Kinder den Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen.

Frau Angelika Hafemann, Mitarbeiterin der Fachstelle für Suchtprävention im Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis, ist Papiliotrainerin und bildet Erzieherinnen in der Umsetzung vor Ort aus. Kinder aus verschiedenen Oberurseler Kindergärten waren am 16. Mai mit ihren Betreuern zu Besuch einer Aufführung der Augsburger Puppenkiste. Das Beste für die kleinen Zuschauer war: Nach dem Stück konnte sich jeder ganz persönlich mit den Kistenkobolden bekannt machen. Sie berührten die zarten Kobold-Flaumhaare, reichten den Marionetten die Hand und unterhielten sich mit ihnen.

Das Projekt Papilio beinhaltet Maßnahmen auf drei Ebenen:

1. Die Erzieher und Erzieherinnen erhalten eine Fort- und Weiterbildung im entwicklungsfördernden Verhalten mit kindorientierten Maßnahmen.

2. Die Kinder: Die Erzieherin vermittelt drei kindorientierte Maßnahmen und implementiert diese wiederkehrend in den pädagogischen Alltag: Spielzeug-macht-Ferien-Tag, Paula und die Kistenkobolde und Meins-deinsdeins-unser-Spiel.

3. Die Eltern: Die Erzieherin vermittelt den Eltern entwicklungsförderndes Erziehungsverhalten und gibt Informationen zu den pädagogischen Themen in Elternabenden.

Das Projekt wurde durch die Papilio-Trainerin im Hochtaunuskreis Frau Hafenmann der Fachstelle für Suchtprävention unter Begleitung der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen und der Partner im Projekt vorgestellt. Von der Stadt Oberursel konnte der Erste Stadtrat Christoph Fink begrüßt werden, der großes Interesse an der Umsetzung bekundete. Zusammen mit Frau Hafemann überreichte Herr Fink die Urkunden an die stolzen nun neu zertifizierten Erzieherinnen der Stadt, die die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

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Abi-Party 2018 trotz Schnee und frostigen Temperaturen

Im Frühjahr stand für die Bad Homburger und Friedrichsdorfer Abiturient*innen die Abi-Party 2018 im Jubiläumspark auf dem Programm. Traditionell wird nach der letzten schriftlichen Abiturprüfung und dem Abi-Sprung an den Schulen (Humboldtschule Bad Homburg, Kaiserin-Friedrich-Gymnasium Bad Homburg, Philipp-Reis-Schule Friedrichsdorf) bis in den Abend hinein gefeiert.
Das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis hatte in diesem Jahr zum achten Mal in Folge den Auftrag des Magistrats der Stadt Bad Homburg, die Feier am 22. März 2018 präventiv zu begleiten und auch schon im Vorfeld den Alkoholkonsum mit den Schüler*innen zu thematisieren. An der Humboldtschule und dem Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg wurden daher Präventionsveranstaltungen durchgeführt. Im Vorfeld wurde mit den Leistungskursen über Alkoholkonsum, Selbstkontrolle und Verantwortung lebendig diskutiert. Informationen zum Thema wurden vermittelt und die Rahmenbedingungen der bevorstehenden Abi-Party besprochen....weiterlesen....


 

Presseinformation
Ohne Kippen in den Frühling

Endlich Rauchfrei! Denn Rauchen schadet der eigenen Gesundheit und auch der Gesundheit passiver Mitraucher. Das betrifft besonders die Kinder rauchender Eltern und auch Haustiere in Raucherhaushalten.
Der Tabakentwöhnungskurs des Suchthilfezentrums in Usingen bietet kompetente Unterstützung für ein Leben ohne Zigaretten. Er wird auch in diesem Jahr als Kompaktkurs an drei Vormittagen in den Räumen der Einrichtung im Stockheimer Weg angeboten.
Das Rauchfrei-Programm für erwachsene Raucherinnen und Raucher ist ein guter Start, das einmal gesetzte Ziel wirklich zu erreichen. Der Kurs hat sich in der Praxis sehr bewährt. Er bietet eine langfristige und erfolgreiche Unterstützung auf dem Weg in ein rauchfreies Leben.
Weitere Informationen zum Aufbau des Kurses finden Sie unter www.rauchfrei-programm.de.
Das Rauchfrei-Programm wird in der Gruppe mit bis zu 9 Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten und von Cordula Wilsdorf-Krahl, einer speziell von der IFT-Gesundheitsförderung ausgebildeten Mitarbeiterin des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis, geleitet.
Der Kurs umfasst eine Informationsveranstaltung, drei Kompakteinheiten sowie zwei telefonische Einzelberatungen. Die Kursgebühren betragen inklusive Arbeitsmaterial 150,- Euro pro Person. Das Rauchfrei-Programm und seine Kursleitung sind von der Zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert. Nach Beendigung des Kurses wird eine Bescheinigung ausgehändigt, mit der eine Bezuschussung oder teilweise auch eine vollständige Kostenübernahme bei gesetzlichen Krankenkassen beantragt werden kann.

Eine kostenfreie Informationsveranstaltung findet statt am
Dienstag, den 20.03.2018 von 10.00-11.30 Uhr.

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Cannabisspezifische Angebote mit steigendem Zuspruch im Hochtaunuskreis
Immer mehr Schulen wollen den „Cannabis-Parcours“
Ab dem 22. Januar 2018 ist der „Cannabis-Parcours“ bis zum 31. Januar 2018 an drei Schulen im Hochtaunuskreis im Einsatz. In dieser Zeit ist der Parcours, zusammen mit den vom Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe qualifizierten Übungsleiter*innen, für insgesamt fünf Tage im Landkreis unterwegs. Im Mai und Juni dieses Jahres werden dann noch drei weitere Schulen besucht.

Der interaktive „Cannabis-Parcours“ konnte auch 2017 mehrfach erfolgreich durchgeführt werden: an der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach, der Christian-Wirth-Schule in Usingen, der Erich-Kästner-Schule in Oberursel, dem Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg und der St. Angela-Schule in Königstein. Das Projekt stößt in immer mehr Schulen auf großes Interesse. Zum einen, weil die Thematik in den Schulen mehr wahrgenommen wird, zum anderen, weil das Angebot sehr gut in schulische Abläufe zu integrieren ist und vor allem, weil es bei den Schülern gut ankommt, sie sich sehr angesprochen fühlen mit der Art und Weise der Informationsvermittlung im geschützten Rahmen.

Den vollständigen Pressetext können Sie hier downloaden!


 

Nächster Kompaktkurs startet im Hochtaunuskreis
am 20.03.18 von 10:00-11:30 Uhr mit einer kostenfreien Einführungsveranstaltung.
Die darauf folgenden Kurstermine sind:
Dienstag 10.04.18, 17.04.18  und 24.04.18  jeweils von 10:00-13:00 Uhr.
Das Rauchfrei Programm ist ein Tabakentwöhnungsprogramm für erwachsene Raucherinnen und Raucher. Es wurde vom IFT Institut für Therapieforschung zusammen mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt. Die IFT- Gesundheitsförderung evaluiert das Programm fortlaufend und integriert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.
Der Kurs im ZJS-HTK und die Kursleiterin wurden durch die Zentrale Prüfstelle Prävention, einer Kooperationsgemeinschaft gesetzlicher Krankenkasse zur Zertifizierung von Präventionskursen mit dem Prüfsiegel Deutscher Standard Prävention zertifiziert. Damit ist die Möglichkeit einer Bezuschussung durch die gesetzlichen Krankenkassen gegeben.
Der Rauchfreikurs wird im ZJS-HTK als Kompaktversion innerhalb von 3 Wochen durchgeführt und umfasst 3 Gruppenstunden à 3 Stunden und 2 telefonischen Einzelkontakten. Die Gruppen haben zwischen 6-12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Zunächst wird das Rauchverhalten analysiert und es wird auf ein rauchfreies Leben vorbereitet. Im zweiten Gruppentermin erfolgt der Rauchstopp. Die anschließende Gruppenstunde und die Telefonberatungen dienen der Festigung des neuen Verhaltens und unterstützen dabei, eine zufriedene Nichtraucherin / ein zufriedener Nichtraucher zu bleiben.

Teilnehmergebühren inklusive Arbeitsmaterial: 150,00 Euro.

Informationen, Anmeldung und Durchführungsort:
Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis
Stockheimer Weg 20
61250 Usingen
Fon: 06081 9171-0
Fax: 06081 9171-19
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Adventsüberraschung in der Beratungsstelle in Bad Homburg
Ein Besuch durch ehemalige Mitarbeiter*innen erfreute Leitung und Team im Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis. Pünktlich zum ersten Advent kamen Frau Hannelore Thamm (ehemalige Verwaltungskraft) und Herr Alfred Becherer-Dietz (ehemaliger Leiter des Betreuten Wohnens) in der Beratungsstelle in Bad Homburg vorbei und überreichten einen Adventskranz für den Gruppenraum und selbstgebackene Plätzchen als Stärkung für das Team: „Jetzt sind wir in Rente, haben mehr Zeit und wir wissen ja, wie die Arbeit sich am Jahresende hier in der Einrichtung mit Krisen stapelt und machen euch gerne eine Freude“.
Frau Sohns-Riedl bedankte sich herzlich bei den Beiden im Namen des ganzen Teams: „Gerade für die Gruppen, die wir selbst abends durchführen und auch für die Selbsthilfegruppen ist es wunderschön, wenn jetzt in dieser Jahreszeit ein Kranz da steht und Kerzen Wärme verbreiten. Es freut mich sehr, dass ehemalige Mitarbeiter sich der Einrichtung und dem Team so verbunden fühlen und besonders freut mich, dass unsere Spender sogar an den Arbeitsschutz gedacht haben und für eine feuerfeste Unterlage gesorgt haben!“


Bad Homburg, 04.12.2017


 

»Um wie viel Geld geht es hier?«
Hessenweiter Aktionstag zur Glücksspielsucht am 27. September
Was schätzen Sie, wie viel Geld im Monat in hessischen Spielhallen verspielt wird? Das werden Bürgerinnen und Bürger in hessischen Innenstädten am Aktionstag zur Glücksspielsucht gefragt. Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen und die örtlichen Fachberatungen für Glücksspielsucht informieren mit einer landesweiten Öffentlichkeitsaktion über die Schattenseiten des Glücksspiels.

Mit einer riesigen Bodenplane mit großen Überschriften, einem Textband und einem  Infowürfel, die in Fußgängerzonen ausgelegt werden, war die Fachberatung für Glücksspielsucht des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den hochtaunuskreis (JJ) in der Louisenstraße in Bad Homburg vertreten um mit Bürgerinnen und Bürger über Problematiken und Risiken des Glücksspiels ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig informierten sie über ihr regionales Beratungsangebot, dass nicht nur Betroffene, sondern auch Angehörige in Anspruch nehmen können....weiterlesen....

 


 

Cannabis-Parcours am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium

Zusammen mit Mitarbeiter*innen des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis konnten sich die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums in Bad Homburg am 06. und 07. September 2017 mit Informationen und Meinungen zu der psychoaktiven Substanz Cannabis beschäftigen.

In sozialen Netzwerken, bei You-Tube, auf dem Schulhof, in TV-Berichten, in Rap-Songs oder in Gesprächen im Freundes- und Bekanntenkreis werden Jugendliche und junge Erwachsene häufig mit der Thematik Cannabis konfrontiert. Um die Heranwachsenden mit dieser Thematik und den damit verbundenen Gefahren nicht alleine zulassen, hat sich der Arbeitskreis Prävention des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums an das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe gewandt. Hier existiert bereits seit zwei Jahren ein erprobtes Konzept, das mit interaktiven Methoden mit der Zielgruppe arbeitet. In zwei Schulstunden hat eine Schulklasse die Möglichkeit in Kleingruppen vier Stationen des Parcours zu durchlaufen.....weiterlesen....


 

Café ZugVogel 2017
Das Schuljahr 2016/2017 ist gemeistert und endlich stehen die Sommerferien an!
Die Jugendlichen können im Hochtaunuskreis das Café ZugVogel besuchen: Unter dem Motto „Öfter mal was Neues!“ können sie sich im Café ZugVogel 2017 für die Zeit im Urlaub oder natürlich auch für das Verweilen in der Heimat fit machen und ihre Kreativität ausleben, oder eben etwas Neues entdecken. Mit Bubble Soccer, Hoola Hoop im Hawaii Modus, Ultimate Frisbee und Skateboarding wird es sportlich und spannend. Auch die kreative Seite kommt nicht zu kurz im Bad Homburger Jubiläumspark: Ein Graffitiworkshop leitet ein in die Vielschichtigkeit der Farbgestaltung mit Dosen, Stiften und Schablonen und auch Buttons werden selber gestaltet und gestanzt. Es mangelt auch nicht an Möglichkeiten einfach selbst eines der vielen Angebote zu ergreifen, sich mit seinen Freund*innen zu amüsieren, bei Wikinger Schach, Speedminton, Boule, Fußball, Gesellschaftsspielen und noch Vielem mehr. Alles steht den Jugendlichen mit oder ohne Erklärung zur freien Verfügung. In den Abendstunden kann gemeinsam gegrillt oder gekocht werden, alle können vorbereiten und mitmachen. ...weiterlesen.


 

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag Rauchen kostet - Nichtrauchen kostet nichts

Dies ist das Motto des Weltnichtrauchertags 2017, der jedes Jahr auf Initiative des Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR) stattfindet. In dem Aktionsbündnis sind fünfzehn Mitgliedsorganisationen vertreten, darunter auch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, die Deutsche Herzstiftung, die Deutsche Krebshilfe und das Krebsforschungszentrum. Das Aktionsbündnis setzt auf konsequente Tabakprävention und weist auf die hohen gesundheitlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Kosten hin, die das Rauchen verursacht. Sie wären durch ein rauchfreies Leben zu 100% vermeidbar.
Raucherinnen und Raucher zahlen neben dem finanziellen einen hohen gesundheitlichen Preis. Es sterben jährlich über 120.000 Menschen allein in Deutschland an den Folgen des Rauchens. Trotz verbessertem Nichtraucherschutz sind immer noch viele Menschen unfreiwillig dem Passivrauchen ausgesetzt. Kinder sind besonders ausgeliefert, im Mutterleib und in geschlossenen Räumen, z.B. im Auto.

Den vollständigen Pressebericht können Sie sich hier dowloaden!

 


Abi-Party im Bad Homburger Jubiläumspark

Die Abiturfeier im Jubiläumspark wurde auch dieses Jahr von einem Team des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis begleitet. An einem bargleichen Stand wurden alkoholfreie Getränke und Snacks ausgegeben, sowie ein Chill-out Bereich vorgehalten, der einen rauschmittelfreien Rückzugsraum für die Jugendlichen schaffte. Hier war es möglich eine Auszeit vom Feiern zu nehmen, sich zu unterhalten oder beraten zu lassen.
Die Mitarbeiter*innen waren aber nicht nur am Stand, sondern auch auf dem gesamten Gelände unterwegs und verteilten Brezeln, Wasser und Bananen.
Die Präsenz wurde von den Feiernden sehr gut aufgenommen und gerade das kostenfreie Angebot an Brezeln und Wasser wurde sehr begrüßt und war häufig Anlass für weitere Gespräche. Zu keinem Zeitpunkt entstand der Eindruck, den Abiturient*innen solle das Feiern vermiest werden, wovon die Offenheit der geführten Gespräche profitierte.
Einige erinnerten sich an einzelne Mitarbeiter*innen und umgekehrt. Dies war nicht nur Resultat der letzten sechs Jahre, in denen es das Projekt der Stadt Bad Homburg und dem ZJS-HTK gibt, sondern auch von der im Vorfeld geleisteten Präventionsarbeit.
Denn das Abitur-Projekt begann schon vor den Feierlichkeiten. Alle allgemeinbildenden Schulen Bad Homburgs wurden vor der Abifeier von Fachkräften zu einem Alkoholpräventions-Tag besucht, bei dem es thematisch um die Risiken des Alkoholkonsums und einen riskoreduzierten Umgang (Harm Reduction) damit ging.  
So endete die Feier nicht nur mit 1000 verteilten Brezeln, 250 Liter Wasser, 50 Liter KiBa, Bananen und Süßigkeiten, sondern auch mit dankbaren Jugendlichen, die sich sehr gut aufgehoben fühlten, wenn Sie Rückzugort oder einfach nur etwas Wasser oder ein Gespräch brauchten.

Hierzu anbei die Pressemitteilung des Jugendbeirats der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe.


 

Cannabis-Informations- und Mitmach-Parcours an Schulen im Hochtaunuskreis

Zum nun dritten Mal in Folge hat das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis (JJ) ein interaktives Präventionsprojekt zum Thema Cannabis an der Adolf-Reichwein-Schule Neu-Anspach durchgeführt. Mit 4 Übungsleiterinnen und Übungsleitern konnten am 15. und 16. Februar 2017 die insgesamt 8 Klassen der Jahrgangsstufe 8 erreicht werden. Unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Neu-Anspach, die mit dem Bürgerhaus die außerschulischen Räumlichkeiten zur Verfügung stellte sowie von der Schulleitung und dem Kollegium der Adolf-Reichwein-Schule.

Der „Cannabis Informations- und Mitmach- Parcours“ wurde vom Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe im Hochtaunuskreis (JJ) zusammengestellt und greift auf bewährte Methoden aus etablierten und evaluierten Präventionsprojekten zurück. Schwerpunkt des Parcours sind Methoden aus dem Frühinterventionsprojekt FreD (LWL, gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit) und Übungen des „Cannabis- Quo Vadis?“ Präventionsparcours für Schulklassen (Villa Schöpflin, Lörrach). Bei der Strukturierung des Parcours wurde außerdem auf Erfahrungen aus dem „KlarSicht- Mitmachparcours zu Nikotin und Alkohol“ (BZgA) zurückgegriffen. Die Methoden wurden zum Teil verändert und den Bedingungen des „Cannabis Informations- und Mitmach- Parcours“ angepasst. Bei der Methodenauswahl wurde darauf geachtet, dass das Schlüsselelement der Prävention „Interaktivität“ im Mittelpunkt steht. Hierdurch wird ein längerfristiger Lern-Effekt gewährleistet. Ein lebendiger und offener Austausch und die Auseinandersetzung mit der Thematik Cannabis in Bezug auf die Lebenswelt der Jugendlichen und das, was sie in ihrem Alltag beschäftigt, konnte so gewährleistet werden.

Das bewährte Konzept wird in diesem Jahr auch in Kooperation mit der Christian-Wirth-Schule in Usingen, der Erich-Kästner-Schule in Oberursel und dem Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg zum Einsatz kommen. Organisiert wird der Parcours in Neu Anspach und Usingen von der Außenstelle Usingen, in Oberursel von der Mobilen Beratung Oberursel und in Bad Homburg von der Mobilen Beratung Bad Homburg. Ergänzt wird der Parcours an allen Standorten durch die freundlicherweise als Leihgabe zur Verfügung gestellte „Hanf-Ausstellung“ des Heimatmuseums Friedrichsdorf/Seulberg.

 

 

 


Stand: 07/2017