Engagiert für Wohnungslose im Frankfurter Bahnhofsviertel

Das Netzwerk rund um die Plattform „Spenden Stiften Strahlen“ startet eine digitale Informations- und Spendenkampagne für die Wohnungslosenhilfe. Der Verein Jugendberatung und Jugendhilfe beteiligt sich an der Kampagne und macht hierbei auf die Situation drogenabhängiger, wohnungsloser Menschen im Frankfurter Bahnhofsviertel aufmerksam. 

11. September 2022 · Geschäftsstelle des Vereins Jugendberatung und Jugendhilfe e.V.

Die eigene Wohnung und damit das Zuhause zu verlieren, kommt für viele Betroffene einer persönlichen Endstation gleich. Sie kämpfen mit gesundheitlichen Problemen und sind in hohem Maße von Einsamkeit und Isolation betroffen. Ein Leben auf der Straße beschämt, grenzt aus und drängt die Menschen an den äußersten Rand der Gesellschaft.  

Im Frankfurter Bahnhofsviertel sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendberatung und Jugendhilfe für drogenabhängige Menschen ohne festen Wohnsitz da. Die Humanitäre Sprechstunde des Drogennotdienstes bietet wohnungslosen, nichtkrankenversicherten Personen eine medizinische Behandlung. Im Kontaktcafé in der Anlaufstelle in Elbestraße können sich die Betroffenen an einem ruhigen Ort, abseits von der Hektik der Straße, erholen. Auch 18 Notschlafbetten zur Übernachtung im Haus gehört zu den Angeboten des Drogennotdienstes. Die Hilfesuchenden haben hier, zusätzlich zum Schlafplatz, die Möglichkeit eine Mahlzeit zu bekommen, sich um ihre Körperpflege zu kümmern und Kleidung zu waschen. Für den Personenkreis, der von den Anlaufstellen der Suchthilfe im Frankfurter Bahnhofsviertel nicht erreicht wird, sind die Mitarbeiten von OSSIP auf der Straße unterwegs. Die Straßensozialarbeit unterstützt wohnungslose, drogenabhängige Menschen bei der Inanspruchnahme der weiterführenden Hilfsangebote. Die JJ-Mitarbeitenden engagieren sich täglich für die Bedarfe der wohnungslosen Menschen im Frankfurter Bahnhofsviertel. 

Um Wohnungslosen angemessen zu helfen und ihnen einen Weg zurück in die Gesellschaft aufzuzeigen, braucht es ergänzende Hilfen. Das soziale Netz stößt hier schnell an seine Grenzen. „Wir wollen auf die Situation von Wohnungslosen hinweisen und Perspektiven schaffen. Entscheidend ist ein niederschwelliges Hilfenetzwerk, welches unbürokratisch und individuell helfen kann. Nur gemeinsam mit Spender:innen kann es uns gelingen, diese wichtigen Zusatzbedarfe finanzierbar zu machen“, betont Sonja Peichl, Geschäftsführerin der Caritas Gemeinschaftsstiftung im Bistum Limburg, die die Plattform „Spenden Stiften Strahlen“ betreibt und auf diese verschiedensten katholischen Verbände und Einrichtungen vereint. Um aufzuzeigen, welche konkreten Hilfen Wohnungslose im Bistum Limburg benötigen, startet das karitative Netzwerk zum Tag der Wohnungslosen am 11. September 2022 eine digitale Informations- und Spendenkampagne. Neben Zahlen und Fakten zum Thema Wohnungslosigkeit, finden Nutzer:innen unter: www.spendenstiftenstrahlen.de/raumgeben weiterführende Informationen sowie aktuelle Spendenaktionen der Wohnungslosenhilfe. 

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Spendenaktion „Überlebenshilfe für drogen- und mehrfachabhängige Menschen ohne festen Wohnsitz“ unterstützen.

Hier geht’s zu unserer Spendenaktion.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

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