Fachtag vom ZJS-HTK am 28.05.2019

 „Jugendberatung und Suchthilfe im Hochtaunuskreis - Herausforderungen für die Zukunft“ im Bürgerhaus Kirdorf (Bad Homburg)

Am Dienstag den 28. Mai 2019 fand ein Fachtag in Kooperation mit der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe im Bürgerhaus Kirdorf statt. Nach der Eröffnung durch die Leiterin des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis, Frau Sohns-Riedl, begrüßten wir als Grußredner den Geschäftsführer des Vereins Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. Herrn Böhl, Herrn Schmidt-Rosengarten vom hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Frau Hechler, die Sozialdezernentin des Hochtaunuskreises und die Bad Homburger Stadträtin, Frau Lewalter-Schoor.

Das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis ist im Kreis für die Arbeitsbereiche ambulante Suchthilfe, Beratung, Behandlung, Jugendarbeit, Prävention, Intervention und Betreutes Wohnen zuständig. Am Fachtag haben wir ausgewählten Themen unsere Aufmerksamkeit geschenken:

Fachvortrag 1: Herr Stephan Bürkle (Geschäftsführer des Bundesverbandes Caritas Suchthilfe e.V.)  "Perspektiven einer zukunftsorientierten ambulanten regionalen Suchthilfe"

Fachvortrag 2: Herr Dr. Tim Pfeiffer-Gerschel (Geschäftsführer des Instituts für Therapieforschung (IFT) und der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD)) "Trends und Entwicklungen im Konsum psychoaktiver Substanzen"

Fachvortrag 3 : Frau Sophie Kindt (Pädagogischen Hochschule Heidelberg) "PROTECT: Wie man Internet- und Computerspielabhängigkeit vorbeugt"





1. Workshop
Der erste Workshop „Risflecting: Rausch und Risikopädagogik in der Suchtprävention“ wurde von Frau Caroline Theis, Risikopädagogische Begleiterin im Referat Suchtprävention der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. geleitet. Carolin Theis vermittelt den Risflecting-Ansatz den sie im Studienweg bei Gerald Koller erlernt hat. Die Rausch- und Risikopädagogik wird als innovativer und zukunftsweisender Ansatz in der Suchtprävention gesehen.


2. Workshop
Frau Dr. rer. nat. Diana Moesgen, Mitarbeiterin des Deutschen Instituts für Sucht- und Präventions-forschung an der Katholischen Hochschule NRW bietete im 2. Workshop Einblicke in das "SHIFT Plus Forschungsprojekt (Sucht-Hilfe-Familientrainings für drogenabhängige Eltern)". Hierbei handelt es sich um ein Gruppenprogramm für drogenabhängige Eltern mit Kindern zwischen 0 und 8 Jahren, welches die Elternkompetenzen und die Familienresilienz stärken sowie die Bereitschaft bzw. Fähigkeit zu Abstinenz und weiterer Inanspruchnahme von Hilfen fördern soll.



3. Workshop
Herr Ulrich Claussen, Fachbereichsleitung Sucht von Jugendberatung und Jugendhilfe e. V., beschäftigte sich zusammen mit den Mitarbeiter*innen der Ambulanten Rehabilitation am Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis, im dritten Workshop mit den "Trends in der Behandlung Abhängiger". Digitalisierung, Ökonomisierung und Qualitätsmanagement sollen als bereits existierende Trends vertieft werden.

4. Workshop
Workshop vier beschäftigt sich mit dem Thema „Substanzgebrauch und Jugendzentrum – Chancen und Grenzen der offenen Jugendarbeit“. Dieser Workshop wird gestaltet von der Mobilen Beraterin für die Stadt Oberursel (ZJS-HTK), Stephanie Kobel in Kooperation mit der Stadt Oberursel.

5. Workshop
„Hier seid ihr (un)erwünscht – Jugendliche im öffentlichen Raum“ ist der Titel des fünften Workshops. Der neue Arbeitsbereich Streetwork für die Stadt Bad Homburg am Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe, die Mobile Beratung für die Stadt Bad Homburg sowie das HaLT-Projekt im Hochtaunuskreis beschäftigen sich, in Kooperation mit Mitarbeiter*innen der Stadt Bad Homburg, mit dem immer wiederkehrenden und stark polarisierenden Thema Jugendliche im öffentlichen Raum.

Die Firma thinkpen unterstützte uns mit begleitendem Graphic Recording bei der Aufzeichnung der Inhalte, Ergebnisse und Erkenntnisse. Hier können Sie sich alle Ergebnisse downloaden!

Für Rückfragen wenden sie sich bitte an den Veranstalter:
Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis (ZJS)
Louisenstraße 9, 61348 Bad Homburg
Fon 06172 6008-0 Fax 06172 6008-19
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015