Stationäre Jugendhilfe Haus Montesita

Infos

Die Stationäre Jugendhilfe Montesita bietet ein vollstationäres pädagogisches Betreuungsangebot „über Tag und Nacht“ auf der Grundlage des SGB VIII, Hilfen zur Erziehung gem. §§ 27, 34, auch in Verbindung mit §§ 35a und 41 und 42.
In insgesamt vier Wohngruppen werden Jugendliche, bei denen ein zuständiges Jugendamt einen besonderen erzieherischen Bedarf festgestellt betreut.
Es können sowohl weibliche als auch männliche Jugendliche aufgenommen werden.

Die Einrichtung liegt ca. 30 Km von Frankfurt entfernt im Ortsteil Eppenhain der Stadt Kelkheim im Taunus auf einem waldnahen Grundstück mit Südhanglage und besteht aus einem Altbau und zwei 1974 erbauten großzügig gestalteten Hauptgebäuden. Sie verfügt über Zimmer unterschiedlicher Größe, Gemeinschaftsräume sowie eine Rasenfläche, die zu Aktivitäten wie Volleyball oder Badminton einlädt. Ein großer Grillplatz steht ebenfalls zur Verfügung.
Montesita verfügt zudem über Räumlichkeiten für alle Bewohner wie Küche, Speiseraum, Freizeit- und Gruppenräume, Mitarbeiterbüros etc.
Die Gesamtgruppe ist in vier Betreuungsgruppen inklusive einer Verselbstständigungsgruppe unterteilt.

Busverbindungen von Eppenhain zum Bahnhof Kelkheim-Mitte mit Anschlussanbindungen ermöglichen es den Jugendlichen den Besuch der schulischen, berufsbildenden und kulturellen Angebote der Rhein-Main-Region wahrzunehmen sowie Ämter und Behörden aufzusuchen.

Die Einrichtung ist mit öffentlichen Verkehrsmittel von Frankfurt erreichbar.


Zielgruppen
Aufgenommen und betreut werden grundsätzlich Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen in ihrer Herkunftsfamilie oft auch auf längere Sicht nicht mehr verbleiben können oder wollen und für die ein Jugendamt, ggf. im Zusammenwirken mit den Eltern oder dem Jugendlichen selbst, Anlass für einen besonderen erzieherischen Bedarf und eine Betreuung über Tag und Nacht als notwendig und sinnvoll erachtet.
Einer solchen Intervention geht oft eine familiäre Entwicklungsgeschichte voraus, die für den Jugendlichen verbunden ist mit langfristigen Erziehungsdefiziten, Bindungs- und Beziehungsstörungen, traumatischen Erlebnissen oder anderen Störungen und Belastungen, in deren Folge eine gesunde und stabile Persönlichkeitsentwicklung behindert oder gefährdet ist.
Jugendliche dieser Zielgruppe kommen in der Regel aus dem MTK, wobei Jugendämtern der Region nachrangig Belegungsmöglichkeit eingeräumt wird.


Für die Aufnahme im Haus Montesita gibt es folgende Ausschlusskriterien:
•    Diagnostizierte Suchterkrankung nach ICD
•    akute kinder- und jugendpsychiatrische Erkrankung
•    akute Suizidalität
•    jugendliche Intensivtäter mit Straftaten nach Strafgesetzbuch.


Stand: 08/2016