Fachtagung "Cannabis-na und?"

Die Fachtagung "Cannabis-na und?" in Bad Homburg im Vereinshaus Gonzenheim am 24.02.2015 stieß auf überwältigend großes Interesse in der Fachöffentlichkeit. Obwohl die ursprünglich geplante Teilnehmerzahl verdoppelt und sogar eine größere Leinwand organisiert wurde, damit die Beiträge bis in die letzten Reihen zu sehen waren, mussten Absagen an Interessenten verschickt werden, da der Raum voll war. Dafür bittet die Einrichtung um Verständnis.

Mit der Fachtagung wollte das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis in Kooperation mit der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe über den wissenschaftlichen Stand der Forschung informieren sowie ein Forum zum Austausch für all diejenigen ermöglichen, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.

Wie groß der Bedarf an Information ist, zeigte das große Interesse zur Teilnahme: Aus allen Bereichen waren Vertreter angemeldet. Fachkräfte aus Erziehungsberatung, Jugendhilfe, Schulen, Jugendgerichtshilfe, Sozialen Diensten, Kliniken, der Selbsthilfe, Ambulanzen, Vereinen waren da, Ärzte, Rechtsanwälte und Polizisten kamen, um sich über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu informieren und in den Arbeitsgruppen zu diskutieren.

Die Fachvorträge vom Vormittag stehen zum Download bereit:

Jugendkultur und Jugendtrends - Das Auf und Ab bei der Verbreitung des Cannabiskonsums unter Heranwachsenden
Dr. phil. Bernd Werse, Centre for Drug Research, Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Konsummuster und Konsumfolgen von Cannabiskonsumenten/-innen im ambulanten Setting und Erfahrungen aus StACK -Stationäres Abstinenztraining für Cannabiskonsumierende
David Schneider, Dipl.-Soziologe, Fachstelle Evaluation und
Robert Frank, Dipl.-Sozialpädagoge, Leitung Therapeutische Einrichtung für junge Abhängige Eppenhain und Stationäre Jugendhilfe Eppenhain

Cannabiskonsum Jugendlicher und junger Erwachsener: Prävention, Beratung, Behandlung
Dr. Peter Tossmann, Dipl. Psychologe, Geschäftsführer delphi GmbH Berlin

Neue psychoaktive Substanzen- Aktuelle Entwicklungen
Carsten Tögel-Lins, Projektverantwortlicher www.legal-high-inhaltsstoffe.de, BAS!S - Beratung Arbeit, Jugend und Kultur e.V.

Erfahrungen aus dem Hochtaunskreis- Kurzvortrag und Umfrageergebnisse
Sebastian Ott, Diplom. Padagoge, Mobile Beratung Bad Homburg & FreD-Projekt Hochtaunuskreis (JJ)

Cannabis & Schule - Strategien im Umgang mit Cannabiskonsum am Beispiel CaBS
Sylvia Schwarz und Riccarda Vogel, Diplom Pädagoginen, Jugendberatung und Suchthilfe Sachsenhausen (JJ)

"Die Funktion von Cannabis im Zusammenhang mit Macht und Gewalt."
Bärbel Debus (Dipl. Pädagogin, Familientherapeutin), Cordula Wilsdorf-Krahl
(Dipl. Sozialpädagogin, Gesprächspsychotherapeutin)

Deutscher Suchtkongress 2015 in Hamburg

Auf dem diesjährigen Deutschen Suchtkongress in Hamburg stellten Ulrich Claussen und David Schneider am 18.09.2015 eine vergleichende Evaluation der psychosozialen Belastungen Cannabisabhängiger und Opiatabhängiger in stationärer Rehabilitation vor. Auf Basis der Jahrgänge 2006 bis 2015 ließ sich eine größere Stichprobe von n=626 lassen sich die beiden Gruppen miteinander vergleichen. Mittlerweile ist die Cannabisabhängigkeit häufigster Anlass für eine stationäre Rehabilitation (vgl. Basisdokumentationen des Fachverband Sucht von 2008 bis 2014) und die Opiatabhängigkeit wird seltener in diesem Rahmen behandelt als noch vor wenigen Jahren. Im Vergleich zur Normalbevölkerung ergeben sich ähnliche Belastungsprofile beider Gruppen, die schulische und berufliche Qualifikation der Cannabisabhängigen wird augenscheinlich deutlich früher gestört und ist in der untersuchten Stichprobe teils schlechter ausgeprägt als bei den opiatabhängigen Patientinnen und Patienten.

 

Fachtagung "Adoleszenz - Jugend 2013" am 01.11.2013

Die Therapeutische Einrichtung und Stationäre Jugendhilfe Eppenhain hat im Rahmen ihres 30 – jährigen Jubiläums am 01.11.2013 eine Fachtagung zum Thema "Adoleszenz - Jugend 2013" veranstaltet.
Ca. 50 Teilnehmer/-innen aus den Arbeitsfeldern Jugendhilfe, Suchthilfe, Psychiatrie und Schule waren anwesend.
Die Veranstaltung bot eine gute Gelegenheit im Kreis von Fachleuten zu überprüfen, wie pädagogische und therapeutische Arbeitsmethoden mit Jugendlichen verändert und weiter entwickelt werden können, um junge Menschen, die Hilfe suchen, wirklich zu erreichen, besser zu verstehen und sie in ihrer Mitwirkungsbereitschaft zu mobilisieren.

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Betriebliche Fortbildung über Motivationale Interventionen in der Arbeit mit Suchtkranken

Am 02. und 03.12.2013 führte der Verein wie bereits in den Vorjahren erneut eine Betriebliche Fortbildung über Motivationale Interventionen in der Arbeit mit Suchtkranken durch. Es nahmen MitarbeiterInnen aus Beratungsstellen, Substitutionsambulanzen, Betreutem Wohnen und der Externen Suchtberatung in JVAen  sowie aus stationären Therapieeinrichtungen des Vereins teil.
Die Kompetenz des Referenten (Dipl. Psych. Dr. Clemens Veltrup), die Didaktik der Veranstaltung und ihr Nutzen für die praktische Tätigkeit vor Ort wurden von den TeilnehmerInnen mit Schulnoten zwischen 1,2 und 1,9 bewertet. Ein schönes Ergebnis.
Für 2014 sind eine Fortsetzung dieser Fortbildungsreihe sowie Aufbau-Seminare zur Motivationalen Gesprächsführung in Vorbereitung.

Den Vortrag können Sie sich hier anschauen.

Deutscher Suchtkongress 2013 in Bonn

Am 19.09.2013 stellte Einrichtungsleiter Ulrich Claussen eine erste Evaluation der übergangsweise substitutionsgestützten Rehabilitation beim Deutschen Suchtkongress in Bonn vor. In dieser Evaluation wird deutlich, dass Opiatabhängige, die die Reha substitutionsgestützt beginnen in aller Regel früher beginnende und stärker ausgeprägte Abhängigkeiten haben, weitaus häufiger Begleiterkrankungen und einen höheren Behandlungsbedarf. Dies macht längere und intensivere Behandlungen erforderlich. Demgegenüber stehen kürzere Verweildauern und einige Umstände, die die Behandlung dieser Zielgruppe erschweren.

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8. Oberurseler Pädagogischer Fachtage

Am 28./29. September 2012 fanden in Oberursel die 8. OBERURSELER PÄDAGOGISCHEN FACHTAGE in Kooperation der Stadt Oberursel mit dem Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis statt zum Thema:
"www.aufwachsen-heutetagung-oberursel.de, Chancen und Aufgaben pädagogischer Arbeit angesichts einer sich verändernden Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen."

Erstmals wurde die Fachtagung nicht nur für Fachkräfte im Kinder-und Kindertagesstättenbereich, sondern auch für Fachkräfte der Jugendarbeit in Kooperation mit JJ ausgerichtet. Die Tagung stieß auf große Resonanz!

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20 Jahre Franziskushaus

Im Jahr 2012 feierte das Franziskushaus sein 20-jähriges Bestehen im Rahmen einer Fachtagung mit dem Thema „Alter und Sucht“.
Frau Saatkamp, Heimleitung des Franziskushauses, stellte im Rahmen der Veranstaltung das Franziskushaus vor und verdeutlichte, dass die im Franziskushaus neu erlernten Verhaltensweisen, sowohl die gesundheitliche als auch die soziale Situation der Bewohner/innen verbessert. Aufgrund der veränderten Lebensweise und der damit einhergehenden gesundheitlichen Stabilisierung können teure und oft destabilisierende Krankenhausaufenthalte vermieden bzw. verkürzt werden.
Zudem erleben die betroffenen Personen im Franziskushaus nach Jahren sozialer Randständigkeit infolge von Drogenkonsum, materiellen Einbußen und Kriminalität, nun ein soziales Umfeld, in dem andere menschliche Erfahrungen möglich sind.

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Hessische Gesundheitstage 2012

Die Hessischen Gesundheitstage fanden vom 24. bis 29. August in Wiesbaden statt. Der Gesundheitsmarkt wurde dann am 24. und 25. August veranstaltet.
Das Suchthilfezentrum war mit einem Infostand auf dem Gesundheitsmarkt vertreten. Zudem hielten die MitarbeiterInnen der Einrichtung insgesamt drei Vorträge.

Herr Dipl. Sozialpädagoge Thomas Abel referierte zu den Themen „Wetten, dass... Sie bei uns gewinnen! - Beratungs- und Hilfsangebote bei Glücksspielsucht“ und "Sag lieber HaLT...!" - Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen.

Frau Dipl. Sozialpädagogin Katharina Hellenbart hielt zum Thema „VERNETZT-VERLINKT-VERLOREN?!? - Wie unsere Kinder im Internet verschwinden“ einen weiteren Vortrag.

Fachtagung „Salutogenese in der Drogenhilfe“

Die Therapeutische Einrichtung Eppstein führte am 16.08.2012 eine Fachtagung "Salutogenese in der Drogenhilfe" mit dem Referent Herr Theodor Dierk Petzold (Arzt, Lehrbeauftragter der MHH, Leiter des Zentrums für Salutogenese in Bad Gandersheim) durch.

Wenn Sie sich über die Inhalte der Tagung informieren wollen, können Sie sich den Vortrag hier herunterladen:

• Wie eine salutogenetische Orientierung der Kommunikation Zuversicht, Kreativität, Kollegialität und Gesundheit fördern kann!

Fachtagung „Behandlung Cannabisbezogener Störungen – Neuere Ergebnisse“

Mit dieser Tagung stellten wir am 19.01.2012 neuere Ergebnisse zur Behandlung von Cannabisabhängigkeit vor.  

Unsere Fachtagung fand gute Resonanz in der hessischen Suchthilfe. Wenn Sie sich über die Inhalte der Tagung informieren wollen, können Sie sich die Vorträge hier herunterladen:

StACK reloaded – Entwicklung und Evaluation eines stationären Behandlungsprogramms
  Ulrich Claussen (Therapeutische Einrichtung Auf der Lenzwiese)

Therapie der Cannabisstörungen - ein update?   
  Dr. Eva Hoch (Department of Addictive Behavior & Addiction Medicine, Central Institute of Mental Health, University of Heidelberg)

Beratung bei Verhaltenssüchten – aus der Praxis für die Praxis

Am 22. November 2011 veranstaltete das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis in Kooperation mit der AG JJ Verhaltenssüchte einen Workshop zum Thema Beratung bei Verhaltenssüchten. Im Mittelpunkt standen die problematische oder pathologische Nutzung von PC und Internet und das gestörte oder krankhafte Spielen von Glücksspielen.

Hier finden Sie die verschiedenen Präsentationen des Veranstaltungstages:

Deutscher Suchtkongress 2011 in Frankfurt

Beim Deutschen Suchtkongress vom 28.09.-01.10.2011 in Frankfurt war JJ mit acht Fachvorträgen, zwei Posterpräsentationen und einem Workshop vertreten. Die Beiträge informierten u.a. über Projekte zur Frühintervention, Zielvereinbarungen in der Kurzzeittherapie, Behandlung von Cannabiskonsumenten/-innen mit hochriskanten Konsummustern, abstinenzorientierte Behandlung von Eltern und Kindern, Behandlung der Kokainabhängigkeit und die Bedeutung von Verlaufstypen der Opiatsubstitution für substitutionsunterstützte Psychotherapie und medizinische Rehabilitation.
Wenn Sie eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Beiträge lesen wollen, klicken Sie auf Weiterlesen.

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