„High Life“ am BZH, das Projekt der Extraklasse

„In der Woche vom 10.10. bis zum 14.10.2016 war es wieder soweit, das „High Life“ Projekt der University of Applied Sciences Frankfurt (FH Frankfurt) kam nach einem Jahr erneut an das Bildungszentrum Hermann Hesse!
Das „High Life“ Projekt, welches von Studierenden der sozialen Arbeit der FH Frankfurt unter der Leitung von Prof. Ulrike Pfeifer entworfen und durchgeführt wurde, war von Beginn an ein voller Erfolg. Inhalt des „High Life“- Projektes waren das Entwerfen und Produzieren von eigenen Musikstücken mithilfe von professionellem Equipment, welches von der FH Frankfurt bereitgestellt wurde. Sinn und Zweck des gesamten Unternehmens lassen sich auf die Punkte „Förderung der eigenen Kreativität“ und „Arbeit in einer Gemeinschaft“ zusammenfassen, welche von den Teilnehmern des „High Life“- Projektes auch in die Tat umgesetzt wurden.

Der Tagesbeginn war jeden Tag von einem angenehmen Beisammensein gekennzeichnet, welches aus dem Kennenlernen der Gruppe, dem Austausch der Teilnehmer, einigen „Aufwärmübungen“ und einer kleinen Stärkung bestand. Nach Besprechung der anstehenden Tagespunkte folgte eine kleine Einweisung an den Gerätschaften, um danach voll durchstarten zu können. Zur Realisierung wurde professionelles Equipment wie Software, Musikinstrumente und einige Computer bereitgestellt, um jedem Teilnehmer die Verwirklichung der eigenen Kreativität zu ermöglichen. Die nach der Einweisung beginnende Arbeitszeit war vor allem durch eine unglaublich konzentrierte, motivierte und produktive Atmosphäre geprägt; die Freude an der Möglichkeit, seiner Gefühlswelt „eine Stimme zu geben“, war schier greifbar. Tauchten allerdings einmal Probleme mit der Software auf oder wurde einmal eine zweite Meinung gebraucht, so waren die Studierenden der FH Frankfurt zur Stelle und halfen durch kompetente Beratung, jedes Problem aus der Welt zu schaffen. War nun ein Musikstück fertiggestellt, gab es für jeden Teilnehmer die Option, eine eigene Gesangsaufnahme in dem dafür eigens eingerichtetem Tonstudio aufzunehmen und diese mittels des bereitgestellten Programms in sein Musikstück einzufügen. Um diese lyrische Leistung zunächst auf Papier zu bringen, gab es die Möglichkeit, sich in einen Raum zurückzuziehen, in welchem Schreibwaren sowie einige Reimhilfen bereitgelegt wurden, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der eigenen Muse zu ermöglichen. Erstaunlich war, dass kaum ein Teilnehmer das Angebot einer Pause wahrnehmen wollte, man verbrachte die Zeit lieber damit, seine musikalische Leistung zu beenden, anstatt eine kleine Verschnaufpause einzulegen.
An Ende der Arbeitszeit versammelte man sich erneut, um Rücksprache über Impressionen und Erreichtes am jeweiligen Tag zu halten.

Das Projekt endete am 14.10.2016 mit der Vorstellung der einzelnen Arbeiten vor einem Publikum in der Aula des Bildungszentrums Hermann Hesse; das Publikum war begeistert und vereinzelt wurden auch Gesangsaufnahmen mit dem dazugehörigen Video gezeigt. Im Anschluss gab es ein Abschlussfrühstück und die Schüler wurden in die Ferien entlassen. Somit war das gesamte Projekt ein voller Erfolg!

Collin Löffler (FSJ-Kraft am BZH)

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